{"id":1387,"date":"2011-10-09T23:32:28","date_gmt":"2011-10-09T22:32:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=1387"},"modified":"2011-10-24T23:33:32","modified_gmt":"2011-10-24T22:33:32","slug":"motten-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=1387","title":{"rendered":"Motten! &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Die Mottenplage hat sich mittlerweile \u00fcber alle R\u00e4ume ausgebreitet. Beim Staubsaugen fand ich die Spuren ihrer Aktivit\u00e4t in einem kleinen Orientteppich, den ich geschenkt bekommen hatte.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAls ich Mottengepsinste in einer Borstenb\u00fcrste (!) fand und dann obendrein eines der Mistviecher unter dem Teppich im Arbeitszimmer hervorkroch &#8211; einem Teppich, der regelm\u00e4\u00dfig gesaugt wird! &#8211; platzte mir der Kragen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDa alle im <a href=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=1177#more-1177\">vorigen Motten-Beitrag<\/a> aufgelisteten Methoden auf Dauer nicht gefruchtet haben (es blieben halt doch immer wieder genug Mitsviecher \u00fcbrig, damit es von vorn losging), versuche ich es jetzt mit aushungern: <!--more--><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAlles, was Motten schmeckt, wird entweder bei \u00fcber 80\u00b0 m\u00f6glichst mehrere Stunden im Backofen verbringen (weil das Strom kostet, nutze ich vorzugsweise die Restw\u00e4rme nach dem Backen) oder  mindestens eine Woche im Gefrierschrank, besser noch zwei. Danach kommt das alles mit einem Streifen Mottenpapier in gro\u00dfe M\u00fclls\u00e4cke, deren offenes Ende fest verdreht und zugebunden wird. Mit Folienstift schreibe ich eine Inhaltsangabe au\u00dfen drauf, damit ich die S\u00e4cke nicht auf der Suche nach etwas bestimmtem vergeblich \u00f6ffnen mu\u00df. Es gibt auch Vakuumk\u00e4sten, aber die w\u00e4ren in der n\u00f6tigen Menge und Gr\u00f6\u00dfe vermutlich sauteuer.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nLetztens erhielt ich noch einen Tip f\u00fcr etwas nicht gar so teures: Die Plastikk\u00e4sten mit Deckel, die es beim Schweden, in Baum\u00e4rlten und hin und wieder bei den Gebr\u00fcdern Albrecht gibt. An sich sind die nicht mottendicht (ich lagere mein Mehl in einer solchen, was die Mehlmotten bisher nicht st\u00f6rte), aber wenn man auf den oberen Rand der Kiste rundherum diese selbstklebenden Schaumgummistreifen klebt, mit denen man normalwerweise T\u00fcr- und Fensterrahmen abdichtet (z.B. TesaMoll), soll das dicht genug sein. Wenn man eher wenig Platz hat, sind solche stapelbaren Kisten besser als S\u00e4cke.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nNach und und nach sollte so alles, was Motten schmeckt, ihrem Zugriff entzogen werden, und zwar f\u00fcr mindestens mehrere Monate &#8211; bis s\u00e4mtliche Brut geschl\u00fcpft und verhungert ist. Andererseits: Wenn der Kram schon mal sicher verpackt ist, warum ihn ohne Not wieder herausnehmen und Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr eine weitere Invasionswelle bieten?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nProblematisch sind dabei die Teppiche, die weder in einen Backofen noch in einen Gefrierschrank passen. Es gibt Firmen, die Holzw\u00fcrmer mit CO\u00b2 vergiften; das m\u00fc\u00dfte doch auch f\u00fcr Teppiche m\u00f6glich sein? Das mu\u00df ich dieser Tage herausfinden. Wei\u00df jemand etwas dar\u00fcber?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nUnd noch ein Problem: Katzenhaare sind auch lecker, und die sind wirklich \u00fcberall und der Bestand wird auch st\u00e4ndig erneuert. Da wird mir wohl nur \u00fcbrigbleiben, die Lieblingspl\u00e4tze mit Leint\u00fcchern o.\u00e4. abzudecken, die ich regelm\u00e4\u00dfig in die Waschmaschine stecken kann.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nWer hat noch andere Ideen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mottenplage hat sich mittlerweile \u00fcber alle R\u00e4ume ausgebreitet. 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