{"id":2145,"date":"2014-10-12T21:03:13","date_gmt":"2014-10-12T20:03:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=2145"},"modified":"2014-10-12T21:03:13","modified_gmt":"2014-10-12T20:03:13","slug":"neueste-nachrichten-3-1914-schon-wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=2145","title":{"rendered":"Neueste Nachrichten 3: 1914 (schon wieder)"},"content":{"rendered":"<p>Noch vor dem marineblauen Sommeranzug hatte ich einen Winteranzug angefangen, den ich eigentlich im Januar 2014 zur Belle-Epoque-Woche in Kandersteg tragen wollte, aber dann kam etwas dazwischen. Als der Hausball von Victorias Enkeln in Franzensbad mangels Anmeldungen in ein legeres Wochenende in Bad Elster umgewandelt wurde und somit die Begrenzung auf 1870-1890 wegfiel, war der Anwendungsfall gegeben. <!--more--><\/p>\n<p>Die Suche nach Stoffen stand unter der Ma\u00dfgabe, da\u00df diese m\u00f6glichst wenig kosten sollten. Beim Wollstoff f\u00fcr den Anzug (nicht unter 100% Wolle) wurde ich bei ebay f\u00fcndig. Gr\u00fcn. Sehr sch\u00f6ne, gut gewalkte Quali. Als Futter ein dunkelblauer Baumwoll-Satin. Dazu ein dickerer Stoff f\u00fcr den Mantel, das war schon schwieriger, denn es mu\u00dfte ja zum Gr\u00fcn passen und immer noch 100% Wolle sein. Es wurde ein gedecktes, dunkles Lila. Futter: Baumwollsatin in Flieder. Eine eigenwillige Kombi, aber wenn man weniger als 15\u20ac pro Meter ausgeben will&#8230; Sp\u00e4ter stand ich im Laden der Vintage-H\u00e4ndlerin meines Vertrauens, schaute nach passenden Hutfedern und erz\u00e4hlte dabei von der Farbkombination. Da erfuhr ich, da\u00df Gr\u00fcn, Wei\u00df und Lila die Farben der englischen Suffragetten waren. Ja hey, pa\u00dft doch!  <\/p>\n<p>F\u00fcr die drei gro\u00dfen, schr\u00e4g angeordneten Kn\u00f6pfe vorn (dazu einer auf einem Querriegel hinten) hatte ich das passende im Fundus: Glaskn\u00f6pfe, die ich auf dem Theresienwiesen-Flohmarkt gefunden hatte.  Die Knopfl\u00f6cher sind nat\u00fcrlich von Hand mit Seide gen\u00e4ht.<\/p>\n<p>Dazu bekam ich von jener lieben Hobbykollegin einen weiteren Hut, schwarz mit gr\u00fcnen Details und einer wei\u00dfen Reiherfeder. Wundersch\u00f6n!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/IMG_3475.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/IMG_3475-150x150.jpg\" alt=\"IMG_3475\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-2149\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Anzug hatte Premiere bei einem Konzert, obwohl es ja ein Tages-, kein Abedanzug ist. Aber f\u00fcr einen k\u00fchlen Oktoberabend gar nicht verkehrt. Drau\u00dfen war mir warm genug, aber was mich wirklich erstaunt hat war, da\u00df es mir im Theater nicht hei\u00df wurde, trotz (oder wegen?) der vielen Schichten: Baumwollhemd, Korsett (2 Lagen Baumwolle,  eine Lage Seide), Seidenbluse, Baumwollfutter, Wolle. Das best\u00e4tigt mal wieder, da\u00df Naturfasern klimatisch nicht zu toppen sind. R\u00fcckblicken h\u00e4tte ich die Bluse weglassen und mir so 2 Tage Arbeit sparen k\u00f6nnen.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch vor dem marineblauen Sommeranzug hatte ich einen Winteranzug angefangen, den ich eigentlich im Januar 2014 zur Belle-Epoque-Woche in Kandersteg tragen wollte, aber dann kam etwas dazwischen. 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