{"id":878,"date":"2010-10-27T23:41:57","date_gmt":"2010-10-27T22:41:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=878"},"modified":"2010-10-28T00:23:14","modified_gmt":"2010-10-27T23:23:14","slug":"keine-atempause-reprise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=878","title":{"rendered":"Keine Atempause (Reprise)"},"content":{"rendered":"<p>Das n\u00e4chste Projekt auf meiner Liste sind neue Taschen f\u00fcrs 18. Jh. Die alten sind etwas zu klein und die Schlitze zu kurz, so da\u00df sie schon seit l\u00e4ngerem am unteren Ende ausrei\u00dfen &#8211; und der Ri\u00df n\u00e4hert sich der Stickerei immer mehr. Au\u00dferdem sind sie nur aus Baumwolle (ehemals Bettlaken) und das Taillenband etwas zu kurz, um es bequem binden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nDie neuen werden aus einem der feineren Aussteuer-Bettlaken gemacht, nat\u00fcrlich Leinen. Als &#8222;Schnitt&#8220; habe ich die alten Taschen aufgelegt und etwas breiter und l\u00e4nger angezeichnet: 22 cm breit, 40 hoch, mit 22 cm langem Schlitz. <!--more-->Den Stoff habe ich auf einen rechteckigen Stickrahmen gespannt. Dumm nur, da\u00df man so einen Rahmen eigentlich immer festhalten mu\u00df, so da\u00df man nur eine Hand freihat. Ein Untergestell w\u00e4re schon fein. In einer Stickerei-Manufaktur des 18. Jh. h\u00e4tte man den Rahmen mit dem einen Holm auf eine Leiste gelegt, die unter einem Fenster (des Lichts wegen) an der Wand befestigt ist, mit dem anderen Holm auf einen Bock. Bei Garsault meine ich eine entsprechende Abbildung gesehen zu haben, eine andere gibt es in <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/1861084765\/lacouturierepari\">18th Century Embroidery Techniques<\/a>. Meine Fenster gehen bis zum Boden, auf dem ich vorzugsweise auch sitze, also ist das keine Option. Mein Arrangement sieht so aus:<\/p>\n<p>\n<a href=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/arbeitsplatz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/arbeitsplatz-300x221.jpg\" alt=\"Der Arbeitsplatz\" title=\"arbeitsplatz\" width=\"300\" height=\"221\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-879\" srcset=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/arbeitsplatz-300x221.jpg 300w, http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/arbeitsplatz.jpg 677w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nAus dem o.g. Buch stammt auch das Muster, zumindest teilweise. Eine Vorlage sklavisch nachzuarbeiten ist mein Ding nicht. Die Vorlage ist mit Wolle gestickt; ich verwende, wie bei den alten Taschen schon, Knopflochseide. Bei einer Gesch\u00e4ftsaufl\u00f6sung hatte ich mir einen ziemlich reichhaltigen Vorrat daran zugelegt, der schon lange darauf wartet, aufgebraucht zu werden. Das Muster habe ich mit Schneiderkreide-Stift grob vorgezeichnet, um einen \u00dcberblick zu haben, wie und wo die diversen Bl\u00fcten und Bl\u00e4tter hinpassen. Die Feinzeichnung mache ich erst unmittelbar bevor ich das jeweilige Element sticke, und zwar mit Sublimatstift: Auch wenn man die Kreide anspitzen kann, ist die Zeichnung doch nicht fein genug und verbla\u00dft auch recht schnell.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/utensilien.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/utensilien-300x194.jpg\" alt=\"\" title=\"utensilien\" width=\"300\" height=\"194\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-880\" srcset=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/utensilien-300x194.jpg 300w, http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/utensilien.jpg 772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das n\u00e4chste Projekt auf meiner Liste sind neue Taschen f\u00fcrs 18. Jh. Die alten sind etwas zu klein und die Schlitze zu kurz, so da\u00df sie schon seit l\u00e4ngerem am unteren Ende ausrei\u00dfen &#8211; und der Ri\u00df n\u00e4hert sich der &hellip; <a href=\"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/?p=878\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29,41],"tags":[33,84],"class_list":["post-878","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-18jh","category-taschen","tag-sticken","tag-taschen"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=878"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/878\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":892,"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/878\/revisions\/892"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.contouche.de\/projektblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}